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WAHL UND PREISVERLEIHUNG

Der Goldene Zaunpfahl 2024

Pfahlspitze-Deko

8 Jahre ausgezeichnet Absurdes Gendermarketing

Der Goldene Zaunpfahl geht 2024 an Sanofi für das Medikament Buscopan Plus Pink

Mehr als 300 Produkte und Werbeanzeigen – 7 schreckliche Favoriten – 1 Award

Das ganze Jahr über haben wir die gruseligsten Marketing-Stilblüten gesammelt, die das Internet und unsere Community zu bieten hatten. Wir haben das Gruselkabinett gepflegt, um unserer Jury im Oktober die fünfzig gruseligsten Einsendungen zur Auswahl vorlegen zu können. Aus diesen wurden in einer langen, heiß diskutierten Jurysitzung die Unrühmlichen 7 gewählt – unsere Kandidat*innen für die öffentliche Preisverleihung am 11.11.2024 in der Distel in Berlin. Unsere Jury war sich einig: Ein Unternehmen übertrifft die anderen Kandidat*innen mit seinem Marketing und vor allem einer frechen Pinktax in Sachen Grusel deutlich.

© klische*esc e.V., Foto: Nadine Ginzel
© klische*esc e.V., Foto: Nadine Ginzel
© klische*esc e.V., Foto: Nadine Ginzel

Der Goldene Zaunpfahl 2024 geht an Sanofi für das Medikament Buscopan Plus Pink! Die stereotype pinke Verpackung, eine unverschämte Pinktax, hanebüchene Erklärungsversuche seitens der Firma oder problematische Werbung auf dem eigens eingerichteten Instagramkanal – Sanofi liefert genügend Gründe, für die Buscopan Plus Pink den Wink mit dem Zaunpfahl redlich verdient hat.

Alle Gründe und noch etliche weitere Hintergrundinfos findet ihr in der Laudatio von Amelie Schillinger

Herzlichen Glückwunsch und ein kräftiges Winken mit dem Zaunpfahl an Sanofi und ihr Buscopan Plus Pink!

© klische*esc e.V., Foto: Nadine Ginzel

Schade, dass ihr nicht da wart, Sanofi! Ihr könnt euch den Goldenen Zaunpfahl und den damit verbundenen Gewinn immer noch abholen: Der austragende Verein klische*esc e.V. bietet dem gewinnenden Unternehmen einen Workshop an zum Unconscious Bias, zu Gendermarketing und seinen einschränkenden Folgen insbesondere für Kinder und junge Erwachsene. „Kindern die freie Entfaltung ihrer Persönlichkeiten zu ermöglichen, dieses Versprechen aus Grundgesetz Artikel 2 können wir nur gemeinsam umsetzen“, sagt Almut Schnerring, Initiatorin des Preises. In diesem Sinne: Meldet euch bei uns, Sanofi – wir freuen uns auf einen Austausch.

VIELEN DANK!

Das war der Goldene Zaunpfahl 2022!

Es war toll mit Euch, Danke, dass Ihr bei dieser sechsten Zaunpfahl-Saison dabei wart! Vielen Dank an alle, die Ihre Fundstücke im Lauf des Jahres bei uns eingereicht haben, auf dass wir sie im Gruselkabinett des absurden Gendermarketing ausstellen. Vielen Dank für Euren ständigen Support auf unseren Social Media Kanälen. Ein großer Dank auch an all jene, die uns über Betterplace finanziell unterstützt haben!

Und ein glitzerndes Juhu an das Team der Distel Berlin, die uns ihren so schönen Saal zur Verfügung gestellt haben! Klasse, dass sich so viele von Euch auf den Weg gemacht haben, um mit uns die Wahlfreiheit zu feiern am 21. November – Danke an ein tolles Publikum!

Danke an Alexander und Till für Fotos und Illustrationen 💜 Besonders möchten wir uns bei unserer diesjährigen Jury bedanken, die sich durch über 200 Einreichungen gequält haben, um die Unrühmlichen Sieben und das Gewinner-Unternehmen zu küren. Judith, Josie, Jonas, Eva, Boris, Pia, Arn, Insa 🎉 Und die ihr dann mit Euren Bühnenbeiträgen ein so vielseitiges Programm ermöglicht habt, zusammen mit Florian Hacke und mit Bernadette La Hengst – vielen Dank, es war ein ganz wunderbarer Abend durch und mit Euch! 🙌

Farbenfrohe Grüße sendet das Goldene Team 💫

Da sind sie - die Unrühmlichen 7!

Aus euren vielen, vielen Einsendungen haben wir sie gemeinsam mit unserer Jury herausgefischt: Die Perlen des Gendermarketing – unsere Unrühmlichen 7!

Am Montag, den 13. November werden wir und ihr wieder in Berlin im Kabarett-Theater DISTEL bei der öffentlichen Awardverleihung den Goldenen Zaunpfahl verleihen. Die Tickets für diesen einzigartigen Abend könnt ihr hier bestellen.

Neben der Verleihung des Awards gibt es wie bereits im letzten Jahr ein grandioses Programm – zum Lachen und manchmal so ehrlich, dass mensch weinen möchte.

Folgt uns auf Insta oder Twitter/X, um auf dem Laufenden zu bleiben und seid dabei, wenn wir zum siebten Mal seit 2017 den Award für absurdes Gendermarketing verleihen!

Sehen wir uns am 13.11.?

– Bunte Grüße aus dem Goldenen Team 👋.

Berichte und Artikel zur Preisverleihung 2024

Medienecho

Die Preisverleihung in Bildern

Programm-Highlights
bei der Verleihung

Musik von SENTA: „Farben sind für alle da“

Sängerin

#geschlechtergerechtigkeit
#farbensindfüralleda
#empowerment

Seit sie mit 13 das erste Mal auf der Bühne stand, bricht Senta immer wieder aus alten Schubladen aus und erfindet sich neu. Nach großen  Erfolgen mit Oonagh entschied sie 2022, als Mutter nur noch Musik zu machen, die sie wirklich verkörpert.
Senta singt von Angst, Hoffnung und der Kraft, aus den dunkelsten Momenten etwas Positives zu schaffen – ein Aufruf, sich selbst treu zu bleiben und nie aufzugeben.
Im Sommer 2024 veröffentlicht sie den Kindersong „Farben sind für alle da“, mit dem sie mit geschlechterspezifischen Rollen aufbrechen möchte.

Für die Unterstützung beim diesjährigen musikalischen Programmteil schicken wir ein buntes Danke an das Team von @kindsgut, die sich mit ihrem #farbensindfüralleda-Projekt klar positionieren und unsere Anliegen teilen.

Simone Schmollack: Moderation

Journalistin, Leiterin des taz-Meinungsressorts

#RosaWelchesRosa
#GleicheRechteFürAlle
#WeilEsZeitIst

Wie lange reden wir jetzt schon über Rosa und Hellblau? Und darüber, dass Farben nicht bestimmten Geschlechtern zugeordnet werden sollen und umgekehrt? Eben. Es sollte doch voran gehen mit der Gleichstellung von Frauen und Männern, von Mädchen und Jungen, ach was, mit allen Geschlechtern, aber das Gegenteil ist der Fall. Es gibt einen Rollback – und dagegen müssen wir ankämpfen!

Almut Schnerring: „Warum Gendermarketing Kinderrechte untergräbt“

Mit-Initiator*in des Goldenen Zaunpfahls

#RosaHellblauFalle
#EqualCare
#Wahlfreiheit

Seit wir (Sascha Verlan und ich) den Alltag auch durch die Augen unserer drei Kinder sehen, lässt uns die Rosa-Hellblau-Falle nicht mehr los. Schnell mussten wir als Eltern lernen, dass das eigene Verhalten und Vorleben nur bedingt Freiräume schaffen kann, solange sich nicht auch die gesellschaftlichen Verhältnisse, der gesetzliche und wirtschaftliche Rahmen mit verändern.
Der Titel unseres Buches ‚Die Rosa-Hellblau-Falle®‘, ist Vielen Synonym geworden für die unbewussten, geschlechtlichen Zuschreibungen. Wir freuen uns, dass unter dem Hashtag viele Gleichgesinnte von ihren Erlebnissen berichten und uns absurde Beispiele schicken – so ist 2017 der Goldene Zaunpfahl-Award entstanden.

Podiumsdiskussion: „Gegen den Klischee-Strom: Wieso fällt Marketing ohne Geschlechterstereotype scheinbar so schwer?“

Es diskutieren:
Katja Heintschel von Heinegg, Geschäftsführerin Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft ZAW,
Friederike Bauer, Director of Brand von Kindsgut,
Sascha Verlan, Journalist, Mit-Initiator des Goldenen Zaunpfahls

Moderation:
Simone Schmollack, Journalistin und Leiterin des taz-Meinungsressorts

Florian Hacke: Die „Schmähdatio“ auf die Unrühmlichen 7

Schauspieler und Kabarettist

#EqualCare
#VaterschaftIstMehr
#FeierabendDieSerie

 „Das sind doch nur Farben“ – Nee. Das ist allgegenwärtiges Schubladendenken und sickert in meinen Alltag, der von klein auf Gleichwertigkeit vermitteln will. Wenn wir gleiche Rechte für alle haben wollen, müssen wir im Kleinsten anfangen. Dazu gehört neben Elternzeit für Väter und Equal Care auch Marketing ohne Stereotype aus dem letzten Jahrhundert.

Amelie Schillinger: „Laudatio - Wer gewinnt den Goldenen Zaunpfahl 2024?“

Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim Deutschen Juristinnenbund e.V. (djb)

#Gleichberechtigung
#Feminismus
#Demokratie

Der Deutsche Juristinnenbund (djb) unterstützt den Goldenen Zaunpfahl, weil er auf humorvolle und zugleich kritische Weise auf die Problematik von Gendermarketing aufmerksam macht. Gendermarketing verstärkt stereotype Rollenbilder, die insbesondere Frauen und Mädchen in ihrer persönlichen und beruflichen Entfaltung einschränken. Diese Geschlechterklischees widersprechen dem Ziel einer gleichberechtigten Gesellschaft, für die der djb eintritt.

Beiträge unserer Jury

Franziska Rauchut: „Die Jury-Arbeit beim Goldenen Zaunpfahl“

Co-Leitung „Wissen, Beratung, Innovation“ in der Bundesstiftung Gleichstellung

#Geschlechtergerechtigkeit
#EsIstZeit
#SchlussMitSexismus

Schluss mit dem Sexismus. Gender-Marketing teilt die Welt und ihre Produkte immer noch zu oft in weiblich und männlich. Das beschränkt alle Menschen und verkennt die Vielfalt von Geschlecht. Der Goldene Zaunpfahl hilft, gegen Stereotype und Klischees vorzugehen und Geschlecht nicht zum Verkaufsfaktor zu machen. Daher unterstütze ich das Projekt.

Johanna Fröhlich Zapata: „Utopie und Wirklichkeit: 2 Impulse zum Umgang mit Gendermarketing im Alltag“

Feministisches Coaching, rbb Kultur Podcast „Die Alltagsfeministinnen”, Autorin von „Buch, das du gelesen haben solltest, bevor du Mutter wirst“

#Alltagsfeminismus
#PatriarchatAufGefühlsebeneVerlernen
#FeministischeTherapie

Ich sehe die Folgen des binären Systems tagtäglich in meiner therapeutischen Praxis. Das Patriarchat macht müde und krank. Das eigene patriarchale Implantat zu entlarven und zu überwinden ist das wichtigste Erbe, das wir unseren Kindern mitgeben können!

Schüler*innen der AG Feminismus des Albert-Schweitzer-Gymnasium in Berlin-Neukölln: „Wenn uns mal jemand fragen würde – Gedanken zu Rollenbildern in der Werbung“

Klaudia (13), Zümra (12), Niko (12), Asil (12), Nura (13), Melek (12), Isra (12), Duru (13), Nazia (14), Hanin (14), Ravza (13), Hira (13) und AG-Leiterin Fr. Conesa (30)

#Gleichberechtigung
#Feminismus
#asg (=Albert-Schweitzer-Gym)

Immer wieder vor Augen geführt zu bekommen, was scheinbar „typisch Junge“ oder „typisch Mädchen“ sein soll, prägt uns in allen Altersstufen und Lebenslagen. Dabei sieht die Welt zum Glück vielfältiger aus! Wir wollen Klischees aufzeigen, diskutieren und: widerlegen!

Nils Pickert: „Sexistische Windmühlen: Was sich in den 10 Jahren in der Werbung verändert hat – und was nicht.“

Autor, Journalist, Bübchen für alles bei Pinkstinks

#Pinkstinks
#DieZeitenGendernSich
#Muttersöhnchen

Wir können nur sein, was wir sehen. Und wir sehen leider immer noch zu viel stereotype und sexistische Darstellung von Geschlecht. Ich bin dafür, dass wir uns aus der einfachen Tatsachen, dass Dinge, Farben und Vorlieben kein Geschlecht haben, eine bessere Welt zusammenzimmern und die alten öden Rollenklischees dabei einreißen. Deshalb unterstütze ich den Goldenen Zaunpfahl.

Die Unrühmlichen 7​

Die Spannung steigt, der Countdown läuft. In weniger als einem Monat küren wir ein Unternehmen für besonders absurdes Gendermarketing mit dem Goldenen Zaunpfahl Award. Eine SneakPeak, wer es bis zum Finale geschafft hat, gibt es schon jetzt, denn: die Unrühmlichen 7 stehen fest!

In der Bildcollage ist oben Links ein Junge zu sehen, welcher mit einem Mountainbikehelm vor einem sportlichen Laufrad steht. Recht daneben auf dem Bild packt ein Mädchen mit rosa Jacke ihren Teddybären in das Körbchen des rosa Laufrades. Links unten ist ein Screenshot einer Werbung auf dem ein Kind in rosa genervt auf ein Bett in einem komplett rosa Zimmer gefallen ist und ruft “Ich will nicht grün, ich will rosa!”. Rechts unten in der Collage ist Text abgebildet: Puky”Hier handelt es sich nicht um geschlechtsspezifische Konventionen” Deine Antwort an Puky??

Puky – Kinderräder

Hier vergeht uns der Fahrspaß: Auf Puky-Rädern rollen leider eine Menge Klischees durch die Gegend: Früher noch bunt für alle, fährt Puky heute auf Geschlechtertrennung ab. Danke, wir gehen lieber zu Fuß.
Zum Beitrag

Mein Kinderfahrrad war auch von Puky – es war gelb und grün und rot mit Pumuckl drauf. Heute ist Puky eine einzige Rosa-Hellblau-Falle: Wenn es nach Puky geht, brauchen Mädchen ein rosafarbenes Fahrrad mit Körbchen, um ihre Puppen zu transportieren, und Jungs brauchen ein blaues Fahrrad und natürlich einen Spezialhelm. Lasst doch die Kinder in Ruhe mit eurem Gendermarketing und euren Rollenklischees. Ein Fisch braucht übrigens auch kein Fahrrad.“

Amelie Schillinger, djb

„Wir sehen ein Kind in rosafarbener Kleidung mit rosafarbenem Kinderrad. Das Kind schaut gewissenhaft und setzt seinen Teddy ins Körbchen. Es soll sich kümmern. Es soll dabei einen guten Eindruck machen- am Korb sind Blümchen dran. Nein, wir sehen kein „Mädchenfahrrad”, denn „hier handelt es sich nicht um genderspezifische Konventionen“ beteuert das Unternehmen. Aber es gehr auch anders: Wir sehen nämlich an anderer Stelle ein Kind mit Vollhelm auf beigem Mountainbike in der Natur. Es lacht. Es hat lange blonde Locken unterm Spezialhelm. Er soll Spass haben, die Welt entdecken. Bitte mehr davon! Puky, könnt ihr bitte zukünftig auf Geschlechterklischees verzichten? Weniger Rosa-Hellblau, mehr Bunt für alle!“

Johanna Fröhlich Zapata

Bild einer pinken Buscopan Plus Packung. Oben links steht: “bei Schmerzen und Krämpfen im Bauchbereich” und darunter, fettgedruckt: “& bei krampfartigen Regelschmerzen”. Oben rechts steht: “10 Stück”. Die pinke Torso-Silhouette auf der Packung ist kurvig, steht etwas abgeknickt und hat die Hände in die Hüften gestemmt oder auf den Bauch gelegt.

Sanofi – Buscopan Plus Pink

So pink, dass es wehtut: Sanofi verkauft das grüne Schmerzmittel-Original ‚Buscopan Plus‘ auch in pinker Schachtel – zu Beginn sogar teurer (#PinkTax). Egal ob pink oder grün – gegen Klischees hilft leider keine Pille. Autsch!
Zum Beitrag

Auf den ersten Blick löst das neue pinkfarbene Buscopan Plus Freude aus: ein Produkt gegen Regelschmerzen für menstruierende Menschen. Auf den zweiten Blick wird man skeptisch: bis März 2024 wurde dieselbe Schmerztablette mit komplett identischen Inhaltsstoffen in einer grünen Verpackung angeboten. Neu ist nun: „Regelschmerzen“ steht fett gedruckt auf der pinkfarbenen Verpackung, die eine merkwürdige weibliche Silhouette ziert. Dieses unnötige Gendermarketing bekommt nun einen empörenden Dreh: Buscopan Plus Pink enthält nur 10 Tabletten statt 20 Stück in der grünen Packung. Buscopan Plus in grün kostet 69 Cent pro Tablette, Buscopan Plus in pink dagegen 81 Cent. Pinke, Pinke? Ja, denn stolze 17 Prozent mehr zahlt frau* bei Markteinführung für die neue Verpackung. Der Hersteller Sanofi bedient sich hier also einer Pink Tax, einem Preisaufschlag, der für Produkte eingerichtet wurde, die sich mit explizit pinkfarbener Aufmachung an Frauen richten. Und dass bei einem derzeitigen unbereinigten Gender Pay Gap von 18 Prozent in der Bundesrepublik Deutschland und vor dem nachgewiesenen Wissen, dass Menschen, die menstruieren, im Lebensverlauf bis zu 17.000 Euro für Hygieneartikel und Schmerzmittel ausgeben (müssen). Autsch, Sanofi! Einen Schmerz gelöst und drei neue verursacht.“

Franziska Rauchut, BSG

„An die Moral zu appellieren scheint naiv. Dennoch: Wie kann eine Ausbeutung durch Pink Tax von Menstruierenden durch ein Medikament zur Linderung von Schmerzen geschehen? Der kollektive Aufschrei kam völlig zu Recht! Eine Ausbeutung der menstruierenden Bevölkerung, von denen die meisten nachgewiesenermaßen im Gesundheitssystem – siehe Gender Health Gap – ohnehin benachteiligt sind. Solange gendersensible Medizin nicht den Standard darstellt, solange wissenschaftliche Studien auf den männlichen Körper gemünzt sind, solange die Wahl eines Forschungsgebietes der Medizin von wirtschaftlichen Faktoren abhängt, sind Menstruierende und Frauen auf das Engagement der Zivilbevölkerung angewiesen: Lasst und dieses Produkt boykottieren und an den Pranger stellen! Es ist ein Symbol für die Ungleichbehandlung von Flinta in der Medizin. Der Zustand einer Gesellschaft zeigt sich daran, wie sie mit der Gesundheit ihrer Mitglieder umgeht.“

Johanna Fröhlich Zapata

Abbildung eines kurzen roten Rocks von vorn und hinten auf der linken Bildseite. Rechts daneben die Beschreibung des Produkts: “BIDI BADU; Zina Tech Skort - aqua; 17,90 €; Mädchen; Farbe:rot”

SPODECO - Zina Tech Skort

Spiel, Satz und Creep: Ein Tennisrock mit „schmeichelhafter Passform, welcher alle Typen durchdrehen lässt“. Zielgruppe: 4-14-jährige Mädchen. SPODECO gewinnt das Match um die ekligste Produktbeschreibung.
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Bei der Werbung für ein Mädchenprodukt von Spodeco kann mensch sehr viel lernen… sehr viel unnützes Wissen und eine Menge über ekligen Sexismus im Jahr 2024, der vor Kindern und Jugendlichen nicht Halt macht: 1. ein Skort ist ein Hosenrock mit „schmeichelhafter Passform“. 2. bei dem Rock „drehen alle Typen durch.“ 3. der von Decathlon und im Onlinevertrieb angebotene Rock ist ein Produkt für 4-14-jährige Mädchen, die dem Hersteller später für den Effekt „danken können“. Ernsthaft? Mädchen, die Sport treiben, sind selbstbestimmte Menschen und keine Lustobjekte für „Typen“ undefinierten Alters, die „durchdrehen“, wenn sie diesen Rock sehen. Diesen Satz für die Zielgruppe 4-14 (Decathlon) und ab Größe 128 zu vermerken, ruft zudem sehr ernsthafte und grundsätzliche Bedenken hervor. Unklar bleibt, ob der zugefügte hashtag #thankuslater an die Mädchen oder geifernde Typen gerichtet ist. Die Werbung hat das Potential, alle durchdrehen zu lassen: starke Mädchen, Eltern und alle, die sich gegen heteronormative Übergriffigkeit engagieren. Ich sage: Ihr habt den Dreh noch nicht raus! #durchdrehen, #nothankyou, #schlussmitsexismus.“

Franziska Rauchut, BSG

Achso Spodeco, ein „Rock, welcher alle Typen durchdrehen lässt“ in Größe 128. Für siebenjährige Mädchen also. Dazu noch garniert mit dem Hashtag „#thankuslater“. Gibt aber keinen Grund, sich für die Sexualisierung kleiner Mädchen zu bedanken, SPODECO. Nicht einen einzigen.
#DankeFürNichts“

Nils Pickert, PinkStinks e. V.

oben pinke Schrift PINK POWER, darunter räkelt sich auf dem Bauch liegend eine Frau im Comicstil auf einem Teppich rosa Schaum. Die Frau ist schlank mit großen Brüsten und hat lange, pinke Haare, die ihr Gesicht einseitig verdecken. Sie trägt einen sehr knappen, pinken Bikini. Das Auge, welches nicht von den Haaren bedeckt ist, ist stark pink geschminkt und die Wimpern sind schwarz geschminkt.

Clean & Clever GmbH / PRIM WASH – Werbung für die Waschanlage

Die Clean & Clever GmbH bebildert pinken Autowaschschaum mit einer großbrüstigen Comicfigur in lasziver Pose. Nicht clever, nicht originell, dafür sexistisch. Bitte wegspülen!
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„Laut PRIM WASH gibt es bei der Autowäsche nur zwei Möglichkeiten: die lasziv-pinke Jessica Rabbit und der viril-grüne Hulk. Dazwischen gibt es nichts, ach warte, doch: Blue Power. Okay, jetzt ist die Verwirrung komplett. PRIM WASH sagt übrigens, dass die Jessica Rabbit Figur „nicht wegen ihres Aussehens, sondern wegen ihrer pinken Kleidung gewählt worden“ ist, was ich sagenhaft kreativ finde. Es ist natürlich Bullshit, aber das scheint bei PRIM WASH niemanden zu stören. Im Gegenteil, langsam drängt sich der Verdacht auf, dass sie das Ganze absichtlich machen, so ein bisschen als Rage Baiting. 2021 wurden sie schon vom Werberat gerügt, und darüber haben sie „schallend gelacht“. Mal schauen, wie lange es dauert, bis die Betreiber beklagen, dass sie der Cancel Culture zum Opfer gefallen sind.“

Anna Dushime

Ob Jessica Rabbit eigentlich bezahlt wurde für die mittelmäßige Nachzeichnung ihrer Kurven für rosa Auto-Waschschaum mit sexy Bubblegum-Duft? Ja, den gibt es, und einmal mehr fliegen die Außerirdischen auf der Suche nach intelligentem Leben im All an der Erde vorbei. Die Werbung wurde bereits 2021 vom Deutschen Werberat gerügt, die Firma hat darüber nach eignen Aussagen „schallend gelacht“. Vielleicht in der Waschanlage öfter mal die Luft anhalten, dann kommen auch weniger Blubberblasen raus.“

Florian Hacke

Eine schwarze, viereckige Verpackung mit Aufschrift “Männersache”. Zu sehen ist ein Weihnachtsmann auf einem Motorrad, er trägt eine schwarze Sonnenbrille und einen Geschenkesack auf dem Rücken. In dem Sack ist ein Geschenk und Werkzeug. Rechts neben ihm steht ein Schild mit “Route 24”. Der Hintergrund ist weihnachtlich gestaltet mit Tannen, einem Hirsch und einem fliegenden Schlitten. Es gibt 24 Türchen, in denen die Pralinen sind.

Niederegger – Produktreihe „Männersache“

„Aus Liebe, seit 1806“ – Aus dieser Zeit stammt auch das Männerbild der Lübecker Konditorei Niederegger. Was die gerne so naschen? Whiskey-Pralinen, Marzipan-Zigarren und jede Menge Klischees. #NotAllMen?
Zum Beitrag

Sind da etwa die Männer-Egos in Gefahr, wenn man(n) ein kleines, süßes, rosafarbenes Marzipan-Schweinchen verputzt?
Das hat sich wohl die Firma Niederegger gedacht und sich eine völlig unnötige Produktlinie ausgedacht: “Männersache” Marzipan für Männer.
Wenn Männer Süßes essen, dann scheinbar nur Marzipan in Zigarrenform, dunkle Schokolade mit enthaltenem Alkohol oder direkt aus der Werkzeugbox.

Wir brauchen keine Jungs- und Mädchenschokolade, denn auf die inneren Werte (und Pralinenfüllungen) kommt es an.
Geschmack ist individuell und hat nichts mit Geschlecht zu tun!“

Feminismus AG des Albert-Schweitzer-Gymnasiums, Berlin

Hier, Männer, kennste, kennste, die brauchen doch auch mal was Süßes. Darf aber nicht zu fluffig, pink und niedlich sein, weil Männer, kennste. Also machen wir da jetzt ne „Männersache“ draus, ne kernige, kerlige schwarze Männersache, weil kennste?! Mann Niederegger, macht doch einfach leckere Süßigkeiten und verschont uns mit diesem plumpen Gendermarketing.“

Nils Pickert, PinkStinks e. V.

Zu sehen ist auf einem pinken Hintergrund ein aufrecht stehendes, dreieckiges Stück Käse, welches aus einem Käserondell ausgeschnitten wurde. Dahinter ebenfalls ein auf der breiten Käserinde stehendes, dreieckiges Stück Käse, welches in einer vollständig pinken Verpackung ist. Auf der Verpackung steht “Elegant” und “Appenzellerin”. Über dem Käse steht in weißer Schrift “Appenzellerin Elegant”.

Appenzeller – Appenzellerin Elegant

Was für ein Käse: Die ,Appenzellerin Elegant‘ ist „ganz anders als ihre würzigen Appenzeller-Brüder”, nämlich „charmant, floral-fruchtig, mild“ – und pink verpackt. Wir sind „milde“ genervt von so viel Rückständigkeit.
Zum Beitrag

Die Schweizer Käsefirma Appenzeller war unzufrieden damit, dass die große Mehrheit in der Schweiz zwar ihren Käse kennt und ihre Werbung sympathisch findet, jedoch nur 40 Prozent der Schweizer*innen ihren Käse kaufen. Er ist eben sehr würzig und das ist Geschmackssache. Was also tun, um an das Geld der Schweizer*innen zu kommen, die keinen würzigen Käse mögen? Logisch: einen milderen Käse erfinden – und der heißt dann „Appenzellerin Elegant“.
„Der charmanteste Käse der Schweiz“ schmeckt „floral-fruchtig, dezent aromatisch“ und „verführt durch einen geschmeidigen Charme“. Auweia. Vermutlich müssen wir froh sein, wenn der Käse nicht ab und zu auch mal zickig schmeckt!
Ich finde die „Appenzellerin Elegant“ vor allem auch deshalb preiswürdig für den Goldenen Zaunpfahl, weil die Firma Appenzeller ganz emsig auf Kritik reagiert: Lange Erklärungen werden formuliert und immer wieder unterstrichen: Die Lancierung der „Appenzellerin Elegant“ habe „mit Woke oder Gendern überhaupt nichts zu tun.“ So ist es! Zu tun hat die „Appenzellerin Elegant“ nämlich mit längst überkommenen Rollenklischees und mit schamlosem Gendermarketing. Und keine Angst: falls ihr aufwacht und realisiert, dass wir uns im 21. Jahrhundert befinden, heißt das noch lange nicht, dass ihr „woke“ seid, liebe Firma Appenzeller!“

Amelie Schillinger, djb

„Appenzeller“ ist ganz eindeutig Käse, jetzt will „Appenzellerin“ das auch im übertragenen Sinn für sich beanspruchen. Die pinke Rinde mit stilisierter Käse-Göttin, der „milde Geschmack“ und das selbstverliehene Etikett „Elegant“ sind laut Hersteller des „Volkskäses“ (sic!) eine weltoffene Einladung für alle, denen das (traditionell von Männern beworbene) Original zu würzig ist. Jetzt darf eine fescher Sennerin in pink auch mal was in die Kamera halten, und wir lernen: Das Mindesthaltbarkeitsdatum für stereotype Klischees ist bei Appenzeller noch lange nicht abgelaufen.“

Florian Hacke

Vier gezeichnete Jeans nebeneinander sind zu sehen. Links 2 Paar Jeans, darunter steht SLIM. Die linke Jeans ist mit einem weißen Kreis und darin eine blauer Jungenkopf gekennzeichnet, die Jeans rechts daneben ist viel schmaler und mit einem weißen Kreis und einem rosa Mädchenkopf gekennzeichnet. Das gleiche auf der rechten Hälfte des Bildes. LLinkse die Skinny Jeans für Jungs, daneben die wieder viel schmalere Jeans mit einem Mädchenkopf gekennzeichnet.

Ernsting’s family – Kinderkleidung

Für Ernsting’s family gibt es nur zwei Sorten Kinder. Allerdings wollen Mädchen nicht nur „verträumte“, enge Kleidung, und nicht alle Jungs toben im Tarnfleck durch den Wald. Wir verzichten auf Stereotype von der Stange!
Zum Beitrag

Jungs spielen Fußball und gehen skaten, Mädchen interessieren sich für Pferde und Blümchen? Das könnte man auf jeden Fall meinen, wenn man sich das Sortiment von Ernsting’s Family ansieht.
Während auf den rosafarbenen Shirts in der Mädchenabteilung auffallend oft Prints wie “smile”, “choose happy everyday” oder “love” finden, sehen die blauen Oberteile der Jungs ganz anders aus: “build your world”, “ready to explore” und “grow your ideas” ist hier zu lesen.
Wir wünschen uns, dass Mädchen genauso darin bestärkt werden, zu wachsen und neue Dinge zu entdecken wie Jungs und bitte nicht schon im Kindesalter dazu angehalten zu werden, doch immer lieb und gut gelaunt zu sein!
Total in die Rosa-Hellblau-Falle getappt!

Feminismus AG des Albert-Schweitzer-Gymnasiums, Berlin

Was war zuerst da? Henne? Ei? Rosa Blau Falle? Ernstings Family? Die Gendermarketing Checkliste bei Ersting’s Family ist lang:
Mädchen tragen nur Rosa? Check!
Jungs natürlich nur Blau? Check!
Prints wie “smile”, “choose happy everyday” oder “love” für Mädchen? Check!
Und für Jungs “build your world”, “ready to explore” und “grow your ideas”? Check!
Sexy, knappe Schnitte für niedliche Girls? Check!
Große, weite Klamotten für wilde Jungs? Check!
Und das ist für mich der größere Skandal! Das muss man sich mal vorstellen: Kleidung in der selben Größe wird für Mädchen enger und kleiner geschnitten. Was für eine Botschaft soll das an kleine Mädchen senden? Dass ihr Körper schon so früh sexualisiert wird? Da bekomme ich Ganzkörpergänsehaut, und zwar in blau und rosa. Ernsting’s Family – das geht gar nicht!“

Anna Dushime

Johanna Fröhlich Zapata (sie/ihr)

#Alltagsfeminismus
#PatriarchatAufGefühls
  ebeneVerlernen
#FeministischeTherapie

Feministisches Coaching, rbb Kultur Podcast „Die Alltagsfeministinnen”, Autorin von „Buch, das du gelesen haben solltest, bevor du Mutter wirst“

Ich sehe die Folgen des binären Systems tagtäglich in meiner therapeutischen Praxis. Das Patriarchat macht müde und krank. Das eigene patriarchale Implantat zu entlarven und zu überwinden ist das wichtigste Erbe, das wir unseren Kindern mitgeben können!

Florian Hacke (er/ihn)

#EqualCare
#VaterschaftIstMehr
#FeierabendDieSerie

Schauspieler und Kabarettist

„Das sind doch nur Farben“- Nee. Das ist allgegenwärtiges Schubladendenken und sickert in meinen Alltag, der von klein auf Gleichwertigkeit vermitteln will. Wenn wir gleiche Rechte für alle haben wollen, müssen wir im Kleinsten anfangen. Dazu gehört neben Elternzeit für Väter und Equal Care auch Marketing ohne Stereotype aus dem letzten Jahrhundert.

Franziska Rauchut (sie/ihr/keine)

#Geschlechtergerechtigkeit
#EsIstZeit
#SchlussMitSexismus

Co-Leitung „Wissen, Beratung, Innovation“ in der Bundesstiftung Gleichstellung

Schluss mit dem Sexismus. Gender-Marketing teilt die Welt und ihre Produkte immer noch zu oft in weiblich und männlich. Das beschränkt alle Menschen und verkennt die Vielfalt von Geschlecht. Der Goldene Zaunpfahl hilft, gegen Stereotype und Klischees vorzugehen und Geschlecht nicht zum Verkaufsfaktor zu machen. Daher unterstütze ich das Projekt.

Schüler*innen der AG Feminismus des Albert-Schweitzer-Gymnasium

#Gleichberechtigung
#Feminismus
#asg (=Albert-Schweitzer-Gym)

Klaudia (13), Zümra (12), Niko (12), Asil (12), Nura (13), Melek (12), Isra (12), Duru (13), Nazia (14), Hanin (14), Ravza (13), Hira (13) und AG-Leiterin Fr. Conesa (30)

Immer wieder vor Augen geführt zu bekommen, was scheinbar „typisch Junge“ oder „typisch Mädchen“ sein soll, prägt uns in allen Altersstufen und Lebenslagen. Dabei sieht die Welt zum Glück vielfältiger aus! Wir wollen Klischees aufzeigen, diskutieren und: widerlegen!

Amelie Schillinger (sie/ihr)

#Gleichberechtigung
#Feminismus
#Demokratie

Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim Deutschen Juristinnenbund e.V. (djb)

Der Deutsche Juristinnenbund (djb) unterstützt den Goldenen Zaunpfahl, weil er auf humorvolle und zugleich kritische Weise auf die Problematik von Gendermarketing aufmerksam macht. Gendermarketing verstärkt stereotype Rollenbilder, die insbesondere Frauen und Mädchen in ihrer persönlichen und beruflichen Entfaltung einschränken. Diese Geschlechterklischees widersprechen dem Ziel einer gleichberechtigten Gesellschaft, für die der djb eintritt.

Anna Dushime (sie/ihr)

#KampfGegenUngerechtigkeiten
#Antirassismus
#HumorSatire

Creative Director, Autorin und Podcasterin

Ich finde die Arbeit des Goldenen Zaunpfahls wichtig, weil sie mich auch selbst immer wieder auf meinen eigenen Biases aufmerksam macht. Außerdem ist Humor immer noch der beste Weg, um ohne erhobenen Zeigefinger Aufklärungsarbeit zu leisten.

Nils Pickert

#Pinkstinks
#DieZeitenGendernSich
#Muttersöhnchen

Autor, Journalist, Bübchen für alles bei Pinkstinks

Wir können nur sein, was wir sehen. Und wir sehen leider immer noch zu viel stereotype und sexistische Darstellung von Geschlecht. Ich bin dafür, dass wir uns aus der einfachen Tatsachen, dass Dinge, Farben und Vorlieben kein Geschlecht haben, eine bessere Welt zusammenzimmern und die alten öden Rollenklischees dabei einreißen. Deshalb unterstütze ich den Goldenen Zaunpfahl.

Der 7. Goldene Zaunpfahl

Rückblick 2023

Wie wird der Goldene Zaunpfahl vergeben?

Die Community macht's möglich: Einreichen und mitmachen!

Der Goldene Zaunpfahl ist nicht nur ein Award, sondern auch ein Archiv: Im „Gruselkabinett des Gendermarketing” dokumentiert unser Team die Funde. Und der Blick zurück zeigt: Die Frequenz der absurden Produkte und Kampagnen nimmt Jahr für Jahr zu.

Dabei gelingt es dem Team nur dank der zahlreichen Einsendungen und Hinweisen aus der Community, das Meer an immer neuen Fällen von absurdem Gendermarketing zu überblicken. Jeder Hinweis ist willkommen! Nutzt dafür gerne das Einreichungsformular auf der Website, schreibt eine E-Mail an preis@goldener-zaunpfahl.de oder kontaktiert uns auf Instagram.

(P.S.: Wenn Du das ehrenamtliche Team des Goldenen Zaunpfahls aktiv unterstützen möchtest, freuen wir uns über eine E-Mail an mitmachen@klischeesc.de – oder werde Fördermitglied!)

Die Preisverleihung

Aus allen Einreichungen wählt eine prominente, fachkundige Jury einmal im Jahr die besonders absurden Beispiele aus, die „Unrühmlichen Sieben“. Aus diesen wird anschließend das Produkt oder die Kampagne ausgewählt, für welche/s das verantwortliche Unternehmen in diesem Jahr den Wink mit dem Goldenen Zaunpfahl erhält.

Damit dieser auch ankommt, laden wir am 11. November 2024 alle Interessierten zur großen Preisverleihung ein: Kommt in die DISTEL zu einer bunten Abendveranstaltung mit Musik, tollen inhaltlichen Beiträgen, einer Podiumsdiskussion und der feierlichen Übergabe des Awards.

Alle Infos zur Initiative und zur Veranstaltung findest Du hier oder bei der DISTEL, sowie bei Instagram, Facebook und LinkedIn!

BLOGBEITRÄGE ZUR PREISVERLEIHUNG 2024

News

Goldener Zaunpfahl 2023 – Presseauswahl 3 (Foto Alexnder Schank)

Laudatio zum Goldenen Zaunpfahl 2023

Liebe Anwesende heute Abend hier in der Distel, ich nehme sie jetzt mal zu Beginn meiner Laudatio mit in das Deutschland der 1950er Jahre: Eine Zeit, über die einige leider…
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Normen über Bord werfen

Gastbeitrag von Jurymitglied Johanna Fröhlich Zapata Johanna Fröhlich Zapata – Teil unserer famosen Jury dieses Jahr und Feminismus-Coachin – hat in ihrem Buch „Das Buch, das du gelesen haben solltest,…
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Verleihung des Golden Zaunpfahls 2023

Die Saison 2023 geht in die heiße Phase und bereits zum siebten Mal werden wir im November den Goldener-Zaunpfahl-Award für absurdes Gendermarketing verleihen! Eine Gala für die wütende Menge Bereits…