Unser Service für Medienanfragen

Presse

Willkommen in unserem Presse-Garten hinterm Goldenen Zaun, wir freuen uns über Dein Interesse! Hier findest Du alle Informationen zum Preis für absurdes Gendermarketing und zum freispiel-abzeichen mit dem Flausch. Wenn Du in den Medien tätig bist und über das Gruselkabinett des Goldenen Zaunpfahls berichten möchtest, über die Folgen stereotyper Werbebotschaften, enger Rollenvorbilder und die nächste Preisverleihung, dann schau Dich gerne hier um. Alles zur Abstimmung und Preisverleihung 2020 findest Du unter wahl.goldener-zaunpfahl.de. Und bei Fragen freuen wir uns über Deine Mail an: presse@goldener-zaunpfahl.de

Kontakt

Wort- & Klang-Küche
Büro für Journalismus und Kommunikation

Ansprechpartnerin: Almut Schnerring

Presseverteiler

Hier kannst Du Dich in unseren Presseverteiler eintragen und bekommst dann aktuelle Pressemitteilungen und Einladungen per E-Mail.



    Du hast mehr Fragen zu den Anliegen des Zaunpfahl-Projekts?

    FAQ

    Häufig gestellte Fragen zum Thema Gendermarketing

    Was sind die Kriterien?

    Nach welchen Kriterien wird der Goldene Zaunpfahl vergeben?

    Hintergrundwissen

    Studien und Aufsätze zur Wirkung von Gendermarketing

    Pressemeldungen

    10. Februar 2021

    Das Freispiel-Abzeichen 2021 geht an das Berliner Unternehmen Androwear

    02. Dezember 2020

    TOPModel gewinnt Goldenen Zaunpfahl 2020: Der Preis für absurdes Gendermarketing geht in diesem Jahr an die Depesche GmbH

    25. November 2020

    Pressegespräch zur Verleihung des Goldenen Zaunpfahl 2020: Einladung für den 2. Dezember, 10 - 11 Uhr (Zoom-Termin)

    16. November 2020

    Goldener Zaunpfahl 2020: Heute startet die öffentliche Abstimmung - Prominente Jury schickt sieben Produkte ins Rennen um den Preis für absurdes Gendermarketing

    20. Oktober 2020

    Der Goldene Zaunpfahl kritisiert Geschlechterstereotype im Angebot von Clementoni GmbH und fordert Stellungnahme.
    MINT in Blau für Jungen - Pflege in Pink für Mädchen

    17. September 2020

    Der Negativpreis für absurdes Gendermarketing geht in sein 4. Jahr - Öffentliche Abstimmung im November

    Pressebilder

    Der Goldene Zaunpfahl Logo

    © klische*esc e.V. (bitte angeben)

    Bilder zur Preis­verleihung 2020

    © klische*esc e.V. (bitte angeben)

    Bilder zum Freispiel-Abzeichen

    © klische*esc e.V. (bitte angeben)

    Der Preis

    „Der Goldene Zaunpfahl“ ist ein Preis für absurdes Gendermarketing, der sich an Unternehmen und ihre Marketingabteilungen wendet. Er erinnert die Marketingbranche mit ihrem jährlichen Gesamtumsatz von 45 Milliarden Euro an ihre gesellschaftliche Verantwortung und möchte zu intelligenteren und innovativeren Strategien zur Vermarktung der Produkte aufrufen. Er fordert außerdem Verbraucher*innen dazu auf, sich häufiger gegen einengende Rollenvorgaben zu wehren und ihre Einkaufsmacht aktiv dafür einzusetzen, dass einfallsloses Gender-Marketing regelmäßig zu Ladenhütern führt

    Die Jury

    Der Goldene Zaunpfahl wird seit 2017 jährlich öffentlich verliehen. Das ganze Jahr über können Beispiele für absurdes Gendermarketing eingereicht werden. Eine siebenköpfige Jury entscheidet dann Anfang November über die fünf Nominierten, die im Anschluss zur öffentlichen Abstimmung bereit stehen. Dem Unternehmen, dessen Werbung mit den meisten Stimmen ausgezeichnet wurde, wird der Goldene Zaunpfahl zu Beginn der Adventszeit persönlich überreicht.

    Die Jury-Mitglieder 2020

    Die Organisator*innen

    Almut Schnerring

    „Die Botschaften des Gendermarketing überdecken den wirtschaftspolitischen Wunsch, mehr junge Männer für Care-Arbeit, mehr Mädchen und junge Frauen für die MINT-Berufe zu gewinnen mit einer Ladung rosa Glitzer. Der Goldene Zaunpfahl will das Bewusstsein schärfen für sexistische Werbung, die auch im Spielwarenbereich zunehmend zum Einsatz kommt und deren limitierender Einfluss vielfach unterschätzt wird.“

    Sascha Verlan

    „Die Rollenbilder des Gendermarketing sind in ihrer Klischeehaftigkeit fern jeder Realität, und trotzdem wirken sie, weil Wieder-und Wiederholung zur Gewöhnung führt. Wir sollten nicht nur darauf achten, dass die Spielwaren frei von giftigen Stoffen sind, sondern dass auch die Botschaften, die mit den Produkten mitgeliefert werden, unseren Ansprüchen genügen.“

    Sonderkategorien 2020

    Schule und Lehrmaterialien

    Im HomeSchooling der Pandemie kam manche Hausaufgabe und so manches Arbeitsblatt zu zweifelhafter Aufmerksamkeit. Geschlechterstereotype gehören zum Unterrichtalltag und sie werden in Schulbüchern reproduziert, auch wenn Schule selbst frei sein mag von Plakatierung, Werbespots und Anzeigen. Auch Schulranzen, Arbeitsblätter für die Fahrradprüfung oder Erstlesebücher enthalten limitierende Botschaften darüber, was einen „richtigen“ Jungen bzw. Mädchen ausmacht. Der Appell geht deshalb vor allem an Schulbuchverlage und mehr noch an die Bildungsministerien der Länder, die ‚Rollenbilder diskutieren‘ zwar in die Lehrpläne schreiben, sich dann aber nicht mehr um die Umsetzung und um klischeefreies Material kümmern.

    Rassismus in Werbebotschaften

    Eine Gesellschaft kann nicht behaupten, sie stehe einerseits für Vielfalt und Geschlechtergerechtigkeit ein, und gleichzeitig die Verbreitung überholter Rollenklischees gutheißen oder dulden. Das sind Haltungen, die sich gegenseitig ausschließen. Klischees und Vorurteile sind Teil des kollektiven Unterbewusstseins geworden. Sie sorgen dafür, dass bis heute Hersteller von Schokoküssen ihre Produktnamen verteidigen, Unterwäsche in „Hautfarben“ und Möbel im „Kolonialstil“ beworben werden.

    Die Gewinner der letzten Jahre

    2019
    „Toilette putzen ist ein lustiges Mädchenspiel“ – spielaffe.de/ Ströer Media Brands GmbH

    2018
    Barbie Experimentierkasten – Kosmos

    2017
    Geschichten zum Lesenlernen – Pons/Klett

    Das freispiel-Abzeichen für Wahlfreiheit

    Produkte und Kampagnen, die es besser machen

    Für Umweltschutz, Sicherheit und fairen Handel gibt es Siegel und institutionalisierte Tests zu Funktionalität und Haltbarkeit, aber ob die Produkte und Unternehmen dabei Rollenklischees reproduzieren und Vorurteile verstärken oder sich Wahlfreiheit zum unternehmerischen Ziel gesetzt haben, spielt dabei keine Rolle. Warum nicht? Schließlich ist die „freie Entfaltung der Persönlichkeit“ ein Grundrecht, dem sich eigentlich doch alle Menschen und juristischen Personen verpflichtet haben? Wir winken also mit dem Zaunpfahl, und machen auf das Problem stereotyper Werbebotschaften aufmerksam, um dann Positivbeispiele hervorzuheben. Wir wollen nicht nur nörgeln, sondern auch zeigen, wie es besser geht. Deshalb suchen wir Firmen mit dem grundsätzlichem Bekenntnis, vorurteilsbewusst und geschlechterreflektiert zu handeln, nach innen und nach außen. Es geht nicht um Perfektion, sondern um die Bereitschaft zur Veränderung und das eigene Handeln, die eigenen Strukturen auf den Prüfstand zu stellen.

    Weitere Informationen

    Eine Übersicht über alle Einreichungen, sowie erste Vorschläge für 2020:

    Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Preis und zu Gendermarketing:

    Mitmachen

    Wir nehmen das ganze Jahr über Einreichungen entgegen. Einreichungen, die kurz vor dem Termin der öffentlichen Preisverleihung bei uns eingehen, kommen zwar nicht mehr in die Auswahl der Jury, werden aber ins darauffolgende Jahr mit übernommen. Bitte nur aktuelle Kampagnen und Produktveröffentlichungen einreichen.

    Fotos

    Pressekontakte

    Almut Schnerring und Sascha Verlan
    c/o Wort & Klang Küche GbR, Büro f. Journalismus und Kommunikation
    Tel. +49 (0)228 / 71012000
    Mobil +49 (0)173 / 83 83 137
    preis@goldener-zaunpfahl.de
    Twitter: @GoldenerZaun_
    Instagram: @Goldener_Zaunpfahl

    Finanzierung

    Finanziert durch Crowdfunding und Spenden auf betterplace.org. Der Goldene Zaunpfahl ist eine ehrenamtliche Pro-Bono-Initiative. Da unsere Kritik sich an Unternehmen richtet, wollen wir unabhängig bleiben von der Förderung durch einzelne Firmen und freuen uns daher über jede Unterstützung.