FAQs

„Wozu denn ein Negativpreis?“

Die öffentliche Bekanntgabe und Verleihung des Goldenen Zaunpfahl ist ein medienwirksames Mittel, um Gendermarketing und seine nachgewiesen einschränkenden Folgen für Kinder und Erwachsene einem breiteren Publikum bekannt zu machen und eine öffentliche Debatte anzustoßen. Wir verstehen uns als Akteur*innen in dieser überfälligen Auseinandersetzung, leisten Aufklärungsarbeit in KiTas und Schulen, recherchieren wissenschaftliche Studien (keine Marktforschung!) zur Wirkungsweise des Gendermarketing und versuchen, mit Hintergrundinformationen und Argumenten eine gemeinsame Diskussionsgrundlage zu schaffen.

Die ausführlichere Antwort im Artikel „Warum Gendermarketing einen Negativpreis verdient

„Woher kommen die Einreichungen?“

Die eingereichten Beispiele erreichen uns via Twitter, Facebook oder Email. Wir ordnen sie ein in den Gesamtkontext ‚Reproduktion von Rollenklischees‘. Viel Spaß beim Stöbern in unserem Gruselkabinett des Gendermarketing. Bei Nachfragen melden Sie sich gerne bei uns.

„Aber oft steht gar nicht drauf, dass das pinke nur für Mädchen sei und das blaue für Jungs!“

Gendermarketing schafft zwei Zielgruppen, Männer und Frauen, Mädchen und Jungen, wo vorher nur eine war, um den Umsatz eines Unternehmens zu steigern. Das gelingt, indem den beiden Gruppen unterschiedliche Bedürfnisse zugeordnet werden (emotional, biologistisch begründet, damit wir sie glauben. Durchaus nicht wissenschaftlich belegt!) und, indem die Produkte oder ihre Verpackungen (also nicht unbedingt der Inhalt) sich unterscheiden, sodass jede Gruppe erkennt, welches das „richtige“ Produkt für sie sei. Entweder, indem es in Worten draufsteht, oder, indem es durch Bilder, Symbole, Formen und Farben gelabelt wird: glitzernd = weiblich; matt = männlich. Weiterlesen … (externer Link)

Wieso macht Ihr die Unternehmen verantwortlich?

Bereits in den 1980er Jahren, also lange bevor in den USA Gendermarketing als Werbestrategie entwickelt wurde, haben die PsychologInnen Marilyn Bradford und Richard Endsley belegen können, dass Vorschulkinder dreimal so lange mit einem Ball oder mit einem Xylophon spielen, wenn ihnen zuvor gesagt wurde, es sei ein Spielzeug für ihr eigenes Geschlecht. Und umgekehrt verlieren sie sehr viel schneller das Interesse, wenn sie erfahren, es sei eigentlich für das andere Geschlecht gemacht. Gendermarketing teilt Kinder in zwei Gruppen und zwingt sie immer wieder, sich zu positionieren: beim Anziehen, beim Essen, beim Schulranzenkauf, beim Lesen oder Rechnen. Es zwingt sie damit auch, sich zu distanzieren von dem, was die jeweils andere Gruppe spielt, isst, mag und denkt. Damit ist in den vergangenen Jahren ein sich selbst verstärkender Prozess in Gang gesetzt worden: je mehr gegenderte Produkte auf den Markt kamen, desto größer wurde auch das Bedürfnis, sich abzugrenzen und durch ebensolche Produkte die eigene Gruppenzugehörigkeit zu betonen.

Postkarte erhältlich bei klische*esc e.V.

„Ihr täuscht Euch, Mädchen mögen nun mal Puppen und Jungs sind eben wilder!“

Wenn das so ist, wozu braucht es dann eine extra Beschriftung? Wir haben etwas gegen Gleichmacherei: Es gibt wilde Mädchen, die auch mal was anderes als Rosa tragen wollen, und es gibt Jungs, die Rosa mögen und nicht immer in Matschfarben durch den Tag wollen, die gerne tanzen, mit Puppen spielen und trotzdem wild oder ruhig, technikinteressiert oder sprachenbegabt sind. Wir schlagen vor, auf die geschlechtliche Zuordnung von Interessen, Verhaltensweisen, Farben und Spielzeug zu verzichten und einfach Kinder selbst entscheiden zu lassen.

 

Denn immerhin heißt es im Grundgesetz Artikel 2 (1):

„Jeder hat das Recht auf freie Entfaltung seiner Persönlichkeit“

(c) klische*esc e.V. (Postkarte erhältlich auf den Seiten des Vereins)

 

 

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Und hier noch mehr Aussagen, die wir auf unsere Kritik an Gendermarketing wiederholt zu hören bekommen 😊   (Zu unseren Antworten durch einen Klick aufs Bild – externer Link)

Das Bullshitbingo des Gendermarketing. Postkarte erhältlich bei klische*esc e.V.

* Spendenaufruf *

Der ‚Goldene Zaunpfahl‘, Preis für absurdes Gendermarkting ist eine ProBono-Initiative, wir arbeiten ehrenamtlich, haben aber Sachausgaben. Da unsere Kritik sich an Unternehmen richtet, wollen wir unabhängig bleiben von der Förderung durch einzelne Firmen. Deshalb bitten wir um Deine Hilfe!

Den Goldenen Zaunpfahl

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