Aufruf für 2018

Wir freuen uns auf die Adventszeit und sind gespannt, was sich die Unterstützer*innen des Gendermarketing Neues ausgedacht haben.

Lassen Sie sich nicht in Schubladen zwängen!

Ab sofort sind Konsument*innen eingeladen, absurde Auswüchse des Gendermarketing für den Goldenen Zaunpfahl 2018 einzureichen. Halten Sie die Augen offen, lassen Sie sich nicht in Schubladen zwängen. Das Team des Goldenen Zaunpfahls ruft Verbraucher*innen auf, Werbeplakate zu fotografieren, Screenshots, Werbeslogans und Produkte voll sinnlosem Gendermarketing für den Goldenen Zaunpfahl einzureichen. Laden Sie Ihre Bilder und Beispiele hoch von Produkten, die sinnlos dem einen oder anderen Geschlecht zugeordnet werden und/oder limitierende Rollenklischees reproduzieren:

Im neuen Jahr, nominiert eine Jury (tba) aus allen Einreichungen fünf Produkte, die den Wink mit dem Goldenen Zaunpfahl am nötigsten haben. 2018 wird dann im Rahmen einer öffentlichen Preisverleihung aus den Nominierten der/die PreisträgerIn gewählt, der plump, altbacken und unreflektiert, einengende Rollenbilder reproduziert.

Die beiden Geschlechter: Girls und Helden

Schon jetzt gibt es erste Anwärter: WC-Duftkugeln in hellblau für Sprengmeister und in rosa für WC-Püppchen. Ein Stoffmobile in Form von Säge, Hammer, Zange, „Themen, die auch dem Kind im Manne Spaß machen“, meint der Hersteller und richtet sich explizit an Väter, ohne zu klären, ob auch Töchter gefahrlos damit bespielt werden dürfen. Lidl bietet Schlafanzüge, deren Aufschrift vermittelt: Jungen dürfen ihre eigenen Helden sein, für Mädchen übernimmt „Daddy“ diese Rolle.

 

Die drei Initiator*innen des Preises appellieren an Unternehmen

Der Wink mit dem goldenen Zaunpfahl richtet sich an Unternehmen und ihre Marketingabteilungen und will sie zu intelligenteren und innovativeren Strategien zur Vermarktung ihrer Produkte anstiften. Er fordert außerdem Verbraucher*innen dazu auf, sich häufiger gegen einengende Rollenvorgaben zu wehren und ihre Einkaufsmacht aktiv dafür einzusetzen, dass einfallsloses Gendermarketing regelmäßig zu Ladenhütern führt.

Viele Grüße,

die Initiator*innen

Anke Domscheit-Berg, gemeinsam mit  Almut Schnerring &   Sascha Verlan aus der Rosa-Hellblau-Falle


 

>> Warum Gendermarketing einen Negativpreis verdient <<

 


 

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